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#moinzukunft – Hamburger Klimafonds

Wir fördern Klimaschutz-Ideen! Mit dem #moinzukunft – Hamburger Klimafonds werden gemeinnützige Hamburger Initiativen und Projekte unterstützt, die das Bewusstsein für die globalen und lokalen Auswirkungen des Klimawandels schärfen. Damit Ideen und Engagement nicht am Geld scheitern, stehen 450.000 Euro für Klimaschutz-Projekte bis Ende 2020 bereit. Jetzt bewerben!

#moinzukunft – Hamburger Klimafonds
Sie haben eine Idee? Her damit!

Sie haben eine gute Idee, wie man CO2 einsparen, den Alltag klimafreundlich gestalten oder andere über die die Folgen des Klimawandels informieren kann, Ihnen fehlt aber das Geld, um Ihre Idee in die Tat umzusetzen? Dann ist der #moinzukunft – Hamburger Klimafonds genau das Richtige für Sie. Mit diesem Fonds wollen wir lokalen Non-Profit-Initiativen unter die Arme greifen, damit ihr Engagement nicht am Geld scheitert.

Alle Welt redet über Klimaschutz – Sie wollen etwas tun?
Ob Tauschbörsen-App, Entwicklung von umweltfreundlicher Mehrweg-Verpackung, Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, klimafreundliches Stadtteilfest, Lastenrad-Sharing für die Nachbarschaft oder Wildblumenwiese für Insekten – Klimaschutz hat viele Facetten und kann ganz konkret hier vor Ort in Hamburg gelebt werden. Hier erfahren Sie, wie Sie sich mit Ihrer Projektidee bewerben können und was bei einem Förderantrag zu beachten ist.

Wir alle – gemeinsam – für ein zukunftsfähiges Hamburg
Hamburg als zukunftsfähige Stadt will und muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Hamburger Senat schreibt gerade seinen Klimaplan fort. Ziel ist es, den Treibhausgasausstoß Hamburgs bis 2030 um 55 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. Bis zu vier Fünftel der weltweiten Treibhausgase werden durch Städte verursacht. Damit kommt den Städten – also auch Hamburg – eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz zu. Die Klimaziele sind erreichbar, wenn alle gemeinsam ihren Beitrag leisten. Auch die Zivilgesellschaft und jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, Hamburgs CO2-Emissionen zu senken. Dafür haben wir den #moinzukunft – Hamburger Klimafonds ins Leben gerufen. Wir wollen Non-Profit-Initiativen einfach und schnell finanziell dabei unterstützen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Den Flyer zum Hamburger Klimafonds können Sie hier herunterladen.

Die Hamburger Klimaschutzstiftung
Träger des Klimafonds ist die Hamburger Klimaschutzstiftung. Sie verwaltet in Kooperation mit der Behörde für Umwelt und Energie den Klimafonds.

Noch Fragen?
Bei Fragen zur Antragsstellung und zum Klimafonds können Sie sich direkt an die Hamburger Klimaschutzstiftung wenden:


#moinzukunft – Hamburger Klimafonds
Nora Ruge, Tel. +49 (0)40 6370249-17,
moinzukunft[at]klimaschutzstiftung-hamburg.de

Hamburger Klimaschutzstiftung
Karlshöhe 60d, 22175 Hamburg
www.klimaschutzstiftung-hamburg.de

Januar 2020 | #moinzukunft – Hamburger Klimafonds fördert erste Projekte mit 175.000 Euro
Pressemitteilung als PDF herunterladen
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Förderung beantragen

Welche Projekte werden gefördert, wer kann die Förderung beantragen und wie macht man das genau? Hier finden Sie alles Wissenswertes rund um die Förderung.

1. Wie kann ich eine Förderung beantragen?
Projektförderanträge können seit dem 1. September 2019 schriftlich (Hamburger Klimaschutzstiftung, Karlshöhe 60d, 22175 Hamburg) oder per E-Mail eingereicht werden. Es wird um ausschließlich digitale Förderanträge unter moinzukunft[at]klimaschutzstiftung-hamburg.de gebeten.

Ein Antrag muss folgende Unterlagen enthalten:
> Antragsformular (PDF-Download)
> Projektbeschreibung mit Angaben zu Finanzplanung, Zeitplanung und zur geplanten Öffentlichkeitsarbeit
> Nachweis der Gemeinnützigkeit

Der Förderantrag ist von einer für die Antrag stellende Organisation zeichnungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Die Zeichnungsberechtigung ist nachzuweisen, beispielsweise durch einen Auszug aus dem Vereinsregister.

2. Welche Art von Projekten fördert der #moinzukunft Hamburger Klimafonds?
Es können Projekte mit klarem Fokus auf Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit (im Zusammenhang mit dem Thema Klimaschutz) gefördert werden. Diese können einen pädagogischen, wissenschaftlichen, kulturellen, kommunikativen oder praktischen Ansatz verfolgen.

Beispielhafte Projektziele können sein:
> CO2-Einsparung
> Förderung klimafreundlichen Verhaltens
> Aufklärung über die Folgen des Klimawandels
> Information über lokale oder regionale Möglichkeiten des Klimaschutzes oder der Klimaanpassung Wichtig: Projekte dürfen bei Antragstellung noch nicht begonnen haben.

3. Welche Förderungen sind ausgeschlossen?
Nicht gefördert werden bauliche und investive Maßnahmen sowie technische Investitionen. Weitere Informationen finden Sie in den Förderrichtlinien.

4. In welcher Höhe können Projekte gefördert werden?
Insgesamt stehen 450.000 Euro zur Verfügung – bis Ende 2020. Die Förderhöhe beträgt maximal 20.000 Euro pro Projekt, Antragsteller und Jahr. Die Untergrenze für Anträge liegt bei einer Förderhöhe von 1.000 Euro.
Voraussetzung für eine Förderung ist die Eigenbeteiligung des Antragstellers in Höhe von mindestens 10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

5. Wer kann Fördermaßnahmen beantragen?
Förderanträge können gemeinnützige Institutionen mit Sitz in Hamburg stellen:
> rechtsfähige, gemeinwohl-orientierte zivilgesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen
> Sport- oder Schulvereine
> Bildungs-, Sozial- oder Jugendhilfeträger
> konfessionelle Gemeinden
> Stiftungen
> Verbände

Die eingereichten Projekte müssen einen klarem Themenfokus auf Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit (mit Bezug zu Klimaschutz) aufweisen.

6. Gibt es weitere Voraussetzungen für Antragsstellende?
Zuwendungen werden nur solchen Antragsstellenden bewilligt, bei denen eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gesichert erscheint und die in der Lage sind, die bestimmungsgemäße Verwendung der Zuwendung zu gewährleisten und nachzuweisen. Alle Details zu den Voraussetzungen für eine Förderung finden Sie in den Förderrichtlinien.

Erlassen durch die Behörde für Umwelt und Energie am 29. August 2019

1. Förderziele, Zuwendungszweck
Der Hamburger Senat hat mit dem Klimaplan von 2015 das Leitbild für Hamburg als einer zukunftsfähigen Stadt, die smart, klimafreundlich und resilient gegenüber den Folgen des Klimawandels ist, formuliert. Ziel ist es, den Treibhausgasausstoß Hamburgs bis 2030 zu halbieren und bis 2050 um 80 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. Bis zu vier Fünftel der weltweiten Treibhausgase werden durch Städte verursacht. Damit kommt den Städten – also auch Hamburg – eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz zu. Die Klimaziele sind erreichbar, wenn alle gemeinsam ihren Beitrag leisten. Dabei muss die öffentliche Hand in Vorleistung gehen und eine Vorbildfunktion einnehmen. Die unterschiedlichen Sektoren wie etwa Verkehr, Industrie und Gewerbe oder die Energiewirtschaft müssen maßgebliche Beiträge liefern. Aber auch die Zivilgesellschaft und jede und jeder Einzelne muss und kann dazu beitragen, Hamburgs CO2-Emissionen zu senken.

Um Klimaschutz-Projekte zivilgesellschaftlicher Akteure gezielt und in einem niedrigschwelligen Antragsverfahren zu fördern, legt die Stadt den „#moinzukunft – Hamburger Klimafonds“ auf. Ziel ist es, Projekte in Hamburg anzustoßen, die entweder konkrete Lösungsansätze bieten oder durch zielgerichtete Informations- und Bildungsansätze das Bewusstsein für die globalen und lokalen Auswirkungen des Klimawandels schärfen.

Die Behörde für Umwelt und Energie hat die Hamburger Klimaschutzstiftung (HKS) mit der Bewirtschaftung des Klimafonds beauftragt und stellt der Stiftung die Fördermittel im Rahmen einer Zuwendung nach § 46 LHO zur Verfügung. Für das Jahr 2019 werden zunächst maximal 150.000 Euro zur Förderung von Projekten bereitgestellt. Für das Jahr 2020 sind Mittel in Höhe von 300.000 Euro vorgesehen.

Dabei erfolgt die Entscheidung über die Vergabe der Fördergelder nicht direkt durch die HKS, sondern durch eine Jury, die mindestens zwei Mal im Jahr tagt.

Nach dieser Richtlinie können gefördert werden: Projekte und Maßnahmen in Hamburg mit klar dargelegtem Bezug und Fokus
> auf Klimaschutz
> auf Klimaanpassung,
> auf Nachhaltigkeit (im Zusammenhang mit dem Thema Klimawandel)

Die Projekte können einen pädagogischen, wissenschaftlichen, kulturellen, kommunikativen oder praktischen Ansatz verfolgen. Sie können beispielsweise eine klare CO2-Einsparung zum Ziel haben oder klimafreundliches Verhalten fördern, sie können aufklären über die Folgen des Klimawandels und lokale oder regionale Möglichkeiten des Klimaschutzes oder der Klimaanpassung.

Der Hamburger Klimafonds soll durch ein niedrigschwelliges und handhabbares Vergabeverfahren Projekte unterstützen, die einem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen (auch unter Berücksichtigung sozialer Aspekte) und der Integration von Klimaschutzmaßnahmen in unserem Alltag dienen. Zu fördernde Projekte haben einen klaren Bezug zum Klimaschutz oder zur Klimaanpassung und leisten in diesem Zusammenhang auch einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in Hamburg im Sinne der Agenda 2030 mit den Sustainable Development Goals (SDGs), insbesondere im Zusammenhang mit den Zielen 7 (bezahlbare und saubere Energie), 11 (nachhaltige Städte), 12 (Nachhaltiger Konsum), 13 (Klimaschutz) und 15 (Leben an Land) der Vereinten Nationen.

Es besteht kein Anspruch der oder des Antragstellenden auf Gewährung einer Zuwendung. Vielmehr entscheidet grundsätzlich eine Jury unter Berücksichtigung der verfügbaren Haushaltsmittel über die Vergabe der Fördergelder.

2. Zuwendungsempfangende
Rechtsfähige, gemeinwohlorientierte zivilgesellschaftliche Initiativen, Einrichtungen, Sport- oder Schulvereine, Bildungs-, Sozial- oder Jugendhilfeträger, konfessionelle Gemeinden, Stiftungen, Verbände oder Institutionen mit Sitz in Hamburg können Förderanträge für Projekte mit klarem Themenfokus auf Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit (mit Bezug zu Klimaschutz) stellen.

3. Zuwendungsvoraussetzungen
Zuwendungen werden nur solchen Empfangenden bewilligt, bei denen eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gesichert erscheint und die in der Lage sind, die bestimmungsgemäße Verwendung der Zuwendung zu gewährleisten und nachzuweisen.

Zuwendungen werden nur für Vorhaben oder selbstständige Projektbestandteile bewilligt, die noch nicht begonnen worden sind.

Zuwendungen werden nur solchen Empfangenden bewilligt, die – unabhängig von weitergehenden datenschutzrechtlichen Regelungen – in der Weitergabe von personenbezogenen Daten ihrer Beschäftigten, die zur Ermittlung und Überprüfung der Höhe der Zuwendung und der Einhaltung des Besserstellungsverbots erforderlich sind, keine Verletzung datenschutzrechtlicher Vorschriften sehen (Zustimmung zu den Datenschutz-Richtlinien der HKS notwendig).

4. Art, Umfang und Höhe der Förderung
Mit einer nicht rückzahlbaren Zuwendung zur Projektförderung werden einzelne Projekte bezuschusst, deren Laufzeit in der Regel 24 Monate nicht überschreitet. Die Förderhöhe beträgt maximal 20.000 Euro pro Projekt, Antragsteller und Jahr. Die Untergrenze für die Bearbeitung von Anträgen liegt bei einer Förderhöhe von 1.000 Euro. Die Zuwendung erfolgt als Fehlbedarfsfinanzierung; bei Zuwendungssummen bis 5.000 Euro als Festbetragsfinanzierung. Voraussetzung für eine Förderung ist die Eigenbeteiligung des Antragstellers in Höhe von mindestens 10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Zu den zuwendungsfähigen Ausgaben nach dieser Förderrichtlinie zählen insbesondere tatsächliche Ausgaben für:
> planerische Vorbereitung und Konzeption
> die eigentliche Durchführung und Realisierung eines Projektes
> notwendige projektbezogene Sach-, Material und Personalkosten – nicht jedoch Investitionen
> Verwaltungskosten bis zu 10 Prozent der Gesamtkosten
> Honorare für projektbezogene Dienstleistungen oder Tätigkeiten,
> vorbereitende und begleitende Presse-, Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit und die Bewerbung der Projekts über verschiedene Kanäle, z. B. Social-Media- und Online-Kommunikation, Plakatierung, Druckkosten, Layout oder Webdesign
> die Erstellung von Fotos oder Bewegtbild-Clips zu PR-Zwecken oder zur Dokumentation
> Veranstaltungsorganisation, z. B. Technik, Aufbau, Location
> die begleitende und nachfolgende Erfolgskontrolle
> die Dokumentation der Ergebnisse

Ausgeschlossen sind:
> Maßnahmen, zu deren Durchführung eine Rechtspflicht besteht
> bauliche und investive Maßnahmen sowie technische Entwicklungskosten
> die institutionelle Förderung von Einrichtungen
> laufende Kosten nach Projektabschluss
> überwiegend der Selbstdarstellung von Organisationen dienende Projekte
> Förderungen von Projekten, die durch Privat- und Einzelpersonen vorgeschlagen werden
> Hinweis: Eigenleistungen des Antragstellerstellers, für die keine tatsächlichen Kosten anfallen, sind nicht förder- und erstattungsfähig

5. Erfolgskontrolle
Die Förderungen werden verbunden mit der Auflage, dass die Zuwendungsempfangenden der HKS Daten zur späteren Messung des Erfolgs der Maßnahme zur Verfügung stellen. Näheres wird nach den Umständen des Einzelfalls im Zuwendungsbescheid geregelt. Geeignete Kriterien und Nachweise der Erfolgskontrolle können beispielsweise qualifizierte Berichte von Teilnehmenden sein, Medien-Clippings oder Reichweitenanalysen sowie Teilnahmelisten.

6. Verfahren
Projektförderanträge sind ab dem 1. September 2019 schriftlich, per E-Mail mit eingescannter Unterschrift der Zeichnungsberechtigten oder über das (in Kürze zur Verfügung stehende) Online-Antragsformular an die HKS zu richten (E-Mail: moinzukunft@klimaschutzstifung-hamburg.de). Der Förderantrag ist von einer für die antragstellende Organisation zeichnungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Die Zeichnungsberechtigung ist nachzuweisen (z.B. durch einen Auszug aus dem Vereinsregister o.Ä.). Ein Antrag muss neben einer Projektbeschreibung einen Finanzierungsplan und Angaben zur geplanten Öffentlichkeitsarbeit und einen Konzeptvorschlag zur Erreichung der Zielgruppe beinhalten. Abgelehnte Anträge dürfen grundsätzlich nicht erneut gestellt werden.

Die Bewilligung nach einer positiven Juryentscheidung erfolgt durch die HKS mittels eines privatrechtlichem Vertrags, der
> die Art und Höhe der Zuwendung,
> den Zuwendungszweck und die Dauer der Zweckbindung von aus der Zuwendung beschafften Gegenständen,
> die Finanzierungsart und den Umfang der zuwendungsfähigen Ausgaben,
> den Bewilligungszeitraum,
> die Abwicklung der Maßnahme und die Prüfung der Verwendung der Zuwendung entsprechend der Regelungen in den Allgemeinen Nebenbestimmungen zur Projektförderung,
> die Anerkennung der Gründe für einen Rücktritt vom Vertrag, die Anerkennung der Rückzahlungsverpflichtungen und der sonstigen Rückzahlungsregelungen durch die Letztempfangende oder den Letztempfangenden sowie
> die Verzinsung von Rückzahlungsansprüchen
regelt.

Zudem werden die antragstellenden Organisationen, Vereine oder Institutionen auf eine mediengerechte Darstellung und Öffentlichkeitsarbeit der geförderten Projekte verpflichtet – nach Möglichkeit auch über die Sozialen Medien –, um so die Diskussion um konkreten Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu fördern und ins Bewusstsein der Stadtgesellschaft zu rücken.

Die Zuwendung darf nur insoweit und nicht eher abgefordert werden, als sie innerhalb von zwei Monaten nach der Auszahlung für fällige Zahlungen zur Erfüllung des Zuwendungszwecks benötigt wird. Die Abforderung jedes Teilbetrages muss die zur Beurteilung des Mittelbedarfs erforderlichen Angaben enthalten.

Wird eine Förderung bewilligt, hat der Empfänger gegenüber der HKS die zweckgemäße Mittelverwendung nachzuweisen. Der Verwendungsnachweis besteht aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis entsprechend der Regelungen in der privatrechtlichen Vereinbarung und ist nach Projektabschluss zu erstellen. Originalbelege sind auf Anforderung vorzulegen. Gegebenenfalls kann eine Prüfung vor Ort erfolgen. Bei Förderungen bis 5.000 Euro kann der Verwendungsnachweis auf die Vorlage von Belegen beschränkt werden.

Förderungen bis zu einer Höhe von 5.000 Euro können durch die HKS nach Prüfung in einem vereinfachten Verfahren vergeben werden ohne eine formale Sitzung der Jury abzuwarten.

Das Verfahren ist in der Geschäftsordnung der Jury näher beschrieben.

7. Inkrafttreten und Befristung
Diese Förderrichtlinie tritt zum 1.9.2019 in Kraft und gilt zunächst bis zum 31.12.2020. Über die Verlängerung der Förderrichtlinie wird vorbehaltlich einer längerfristig gesicherten Finanzierung des Klimafonds bis spätestens bis zum 31.12. 2020 entschieden.

Kontakt

Bei Fragen rund um den Hamburger Klimafonds können Sie sich direkt an die Hamburger Klimaschutzstiftung auf Gut Karlshöhe wenden. Ihre Ansprechpartnerin ist:

Nora Ruge, #moinzukunft – Hamburger Klimafonds
Tel. +49 (0)40 6370249-17
moinzukunft[at]klimaschutzstiftung-hamburg.de
Mo. bis Mi.: 09:00 − 15:00 Uhr

Geförderte Projekte

Die aus dem #moinzukunft – Hamburger Klimafonds geförderten Projekte werden hier beispielhaft vorgestellt. Mit der Projektförderung erfüllt die Hamburger Klimaschutzstiftung den Auftrag, mehr Klimaschutz in den Alltag der Menschen zu bringen.

Ein wanderndes Klimasofa, Ackern fürs Klima, temporäres Grün für die Stadt: Das sind nur einige der Projekte, die nun erstmals Geld aus dem #moinzukunft – Hamburger Klimafonds bekommen, den die Umweltbehörde gemeinsam mit der Hamburger Klimaschutzstiftung vergibt. 36 gemeinnützige lokale Initiativen, Vereine und Projektträger haben sich mit kreativen Ideen für mehr Klimaschutz im Alltag beworben. Rund 20 Projekte erhalten nun insgesamt 175.000 Euro für die Umsetzung ihrer Konzepte.

Beispiele geförderter Projekte

Klimaschutz im Wohnzimmer: Das Projekt „Klimasofa“ des Fairbunden e. V. bringt Klima- und Umweltschutz zu den Hamburgerinnen und Hamburgern nach Hause. Das Klimasofa-Team organisiert für Privatpersonen, die als Gastgeber ihre Freunde, Bekannten und Verwandten einladen, einen Abend rund um den Klimaschutz und andere nachhaltige Themen. Expertinnen und Experten vermitteln durch Vorträge theoretisches Wissen. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Workshops selbst aktiv werden und bekommen Tipps für die Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen im Alltag.

Ackern fürs Klima: Ackerdemia e. V. wird unter dem Motto „Ackern fürs Klima“ an 4 Hamburger Schulen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern rund 25 verschiedene Gemüsesorten nach ökologischen Kriterien anbauen. Das Projekt will im Rahmen des Bildungsprogramms die Bedeutung natürlicher Ressourcen vermitteln und die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln und einer klimaschonenden Ernährung steigern. Interessierte Hamburger Schulen können sich bewerben unter www.gemueseackerdemie.de/mitmachen/ackerschule

Begrünung mobiler Klimazonen im Stadtraum: Die Stiftung Kultur Palast Hamburg will gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern und Schülerinnen und Schülern öffentliche Räume in Billstedt temporär begrünen und ökologisch kultivieren, um den Entwicklungsbedarf im Stadtteil sichtbar zu machen und die Stadtplanung nachhaltig zu verändern. Die „visionären Orte der Begrünung” sollen als Projekttage in den Regelunterricht integriert werden.

(Stand Januar 2020)

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